Die Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014 über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen verpflichtet die öffentlichen Auftraggeber europaweiter Vergabeverfahren elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten zu können.

Am 17. April 2020 endet die Umsetzungsfrist für die Länder, ab dem 27. November 2020 für den Bund, ab diesen Zeitpunkten ist die XRechnung bei öffentlichen Aufträgen bindend.

XRechnung und ZUGFeRD 2.0 stehen als anerkanntes Format gleichberechtigt nebeneinander. Es bleibt den Nutzerinnen und Nutzern überlassen, welches Format sie verwenden wollen.

Eine Office-Datei, eine PDF-Datei oder eine PDF-Datei mit eingebettetem XML, wie etwa nach dem Industriestandard ZUGFeRD 1.0, sind keine elektronische Rechnung im Standard XRechnung.

Wie die Rechnungen übermittelt werden ist nicht definiert, es ist kein bestimmtes technisches Übermittlungsverfahren vorgeschrieben. Die elektronische Signatur ist nicht mehr erforderlich, aber weiterhin möglich. (Steuervereinfachungsgesetz 2011).

Ergänzend sei an dieser Stelle erwähnt, dass die XRechnung mit wiko kein Muss ist, da die Erzeugung einer konformen E-Rechnung und der Upload auch auf entsprechenden Portalen manuell möglich sein werden. wiko bietet somit einen deutlichen Komfort.

Was bedeutet das für Sie als wiko Nutzer? Kunden, die bereits Anzahlungen/Ausgangsrechnungen über wiko erstellen, können dies wie gewohnt ohne große Umstellungen tun. Für alle weiteren Kunden, die häufig mit öffentlichen Auftraggeber arbeiten, wird XRechnung interessant sein.

Bei der notwendigen Anpassung bestimmter Grunddaten kann das Consulting gerne beraten.