Neues zum BuFin-Urteil

Neues zum BuFin-Urteil

Ganz klar kann zusammengefasst werden, dass eigentlich nichts klar ist. Weder die Umsetzung des bahnbrechenden Urteils, noch die daraus resultierenden Konsequenzen können aus heutiger Sicht beurteilt oder beschrieben werden.

Eine Durchführungsverordnung, als Handlungsanweisung an die Finanzverwaltungen, ist bisher noch nicht mal angekündigt, geschweige denn veröffentlicht. Da die Umsetzung des Urteils allerdings schon für das Geschäftsjahr 2015 verlangt wird, darf man gespannt sein, wie die einzelnen Finanzämter, dieses Urteil in ihrem Bezirk auslegen werden.

Doch auch eine Sicht auf die Planungsunternehmenn, lässt keine klare Linie erkennen: Die Einen orientieren sich am Prinzip des vorsichtigen Kaufmanns und interpretieren das Urteil so wie sie glauben, dass es umgesetzt werden müsste. Die anderen warten ab und machen zunächst gar nichts.

Dabei lässt das Urteil nichts an Brisanz vermissen, denn die Auswirkungen können im Einzelfall gravierend sein und sich belastend sowohl auf das Jahresergebnis als auch auf die Liquidität auswirken.

So langsam erkennen auch  andere Branchen, dass auch sie betroffen sind. Denn das Urteil zielt nicht nur auf Planungsbüros, sondern auf alle Unternehmen, die ihre Leistungen im Rahmen eines Werkvertrags erbringen.

In Folge dessen wurden mehrere, zum Teil große und einflussreiche Berufsverbände wie beispielsweise der BDI, im Bundesfinanzministerium vorstellig.  Bisher leider ohne Erfolg. Die Erfolgsaussichten noch rechtzeitig vor Jahresende eine Modifizierung oder Änderung der durch das Urteil gesetzten, rechtlichen Auswirkungen zu erreichen, sind zurzeit als eher gering einzuschätzen.

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