wiko Anwendertage 2016

Viele Besucher informierten sich über aktuelle Branchenthemen und wiko Produktneuerung Konzerthaus Freiburg

Die diesjährigen wiko Anwendertage starteten bei strahlendem Sonnenschein am 22. September 2016 in Freiburg. In den sehr schönen Räumen des Freiburger Konzerthauses nutzten die Besucher dieses wiko Events nicht nur zur Information, sondern adressierten Ihre Ideen und Anregungen zur Entwicklung von wiko und tauschten sich – über Unternehmensgrenzen hinweg – mit Ihren Branchenkollegen über wichtige Entwicklungen und Trends der Bau- und Planungsbranche aus. Die wiko Anwendertage haben sich zwischenzeitlich von einer reinen produktbezogenen Veranstaltung zu einem viel beachteten und genutzten Branchentreff entwickelt.

Dementsprechend hochkarätig waren die Vortragsthemen besetzt und die Redner gewählt.

Neben den Gastvorträgen standen vor allem die wiko Nutzer im Mittelpunkt. Die aktive Mitwirkung aller Anwesenden bei den Demopoints oder dem Anwenderforum war erwünscht und wurde von den Teilnehmern auch rege eingesetzt. Alle anwesenden wiko Mitarbeiter standen als Ansprechpartner zur Verfügung.

An den Demopints lauschten viele Teilnehmer, wenn die wiko Senior Consultants so manchen Tipp erläuterten, um performanter mit wiko arbeiten zu können.

Beim Anwenderforum wurde dann in großer Runde über mögliche Anpassungen oder Neuerungen diskutiert und bewertet. Diese Ergebnisse nahm das Produktmanagement als Hausaufgabe mit und wird die Realisierung planen und überwachen.

Bei der Abendveranstaltung wurde ein sehr unterhaltsamer Film zum Thema „Wie werden wir in Zukunft leben?“ gezeigt. Anhand vieler Projektstudien oder bereits in der Realisation befindliche Projekte wurde ein Bild unserer Zukunft skizziert, das uns allen durchaus Mut machen kann.

Den musikalischen Rahmen setzte auch dieses Jahr die Band Blue Funk mit der herausragenden Sängerin Bianca Bruzek und dem Bassisten Rainer Trendelenburg – Geschäftsführer von wiko.

Als Fazit lautete bei vielen Besuchern: Die wiko Anwendertage 2016 waren mal wieder eine hoch interessante, informative, aber auch attraktive Veranstaltung, die sie bestimmt nächstes Jahr wieder besuchen werden.

Das gesamte wiko Team dankt allen Teilnehmern für Ihr Kommen und für Ihren Beitrag. Es war uns eine Ehre, Sie als unsere Gäste hier in Freiburg begrüßen zu dürfen. Alle Anstrengungen, die die Organisation eines solchen Events mit sich bringt, haben wir gerne auf uns genommen, um Sie persönlich hier in Freiburg zu treffen und uns mit Ihnen auszutauschen.

Wir hoffen, wir konnten Ihre Erwartungen erfüllen. Wenn nicht, sagen Sie uns, was gefehlt hat, damit wir es nächstes Jahr besser machen können.

Wenn es Ihnen gefallen hat, dann kommen Sie einfach nächstes Jahr wieder.

Auch nächstes Jahr im September finden wieder die wiko Anwendertage statt. Den genauen Termin erfahren Sie über unsere wiko News.

Sonnige Grüße aus Freiburg

Tina Mattern-Brucker
Business Development Manager

Zusammenfassung und Handouts der Vorträge

Neue Funktionen und Module

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch das gesamte wiko Management stellte wiko Geschäftsführer Elko Kuyper die vielen Produktneuerung vor, die seit den letzten Anwendertagen realisiert wurden.

Der Schwerpunkt der Entwicklung lag im Ausbau der wiko Web-Version. Sehr viele Funktionen, die die wiko Nutzer in der Client-Server-Version kennen, sind jetzt in der Web-Version in einer modernen und intuitiven Oberfläche verfügbar.

Markteintrittsstrategien: Neue Märkte finden und systematisch erobern

Der erste Gastvortrag von Claudia Berger-Koch, HPP Architekten, stellte sowohl die theoretisch Basis als auch die Realisation von erfolgreichen Markteintrittsstrategien in ausländische Zielmärkte dar. Die Rednerin zeigte auf sehr fundierte, aber unterhaltssame Weise auf, wie ein kontinuierliches, planvolles und systematischen Vorgehen zu sehr guten Ergebnissen führt. Wobei eine ständige Evaluierung und einer langer Atem entscheidend sind.

Neben der Uppsala-Studie, die nur zufällig, aber in treffender Weise die Allegorie „Upps, wir sind im Ausland“ in den Sinn kommen lässt, zeigte Frau Berger-Koch auch weitere systematische und planvolle Wege, um die Risiken zu minimieren und die Erfolgsaussichten wesentlich zu erhöhen.

Den theoretischen Part ergänzte Frau Berger-Koch durch beindruckende Beispiele aus ihrer Berufspraxis bei HPP, wo man sich systematisch dem Thema Auslandsexpansion widmet.

Da momentan angesichts der unterschiedlichen Prozesse in der deutschen Bau- und Planerbranche, eine Auslandsexpansion für viele eine naheliegende Möglichkeit darstellt, ist der Beitrag von Frau Berger-Koch sicher eine erste Orientierungshilfe auf diesem Weg.

Das gesamte wiko Team dankt Frau Berger-Koch für diesen sehr informativen und aktuellen Vortrag.

Ein Handout zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Personalentwicklung ist Chefsache: Bedarf an Wissen erkennen und auf- bzw. ausbauen

Fehlende Fachkräfte und  erfolglose Personalsuche können sich zu einer echten Wachstumsbremse auswachsen. Neben dem Mangel an Ingenieuren, der ja schon seit einiger Zeit die Bau- und Planerbranche plagt, baut sich immer mehr auch in weiteren technischen und kaufmännischen Berufen ein Nachfrageüberhang auf.

Wie man trotz dieser Engpasssituation die benötigten Mitarbeiter rekrutiert oder selbst entwickelt, zeigte Herr Professor Dr. Wölfle in seinem Vortrag auf.

Um immer über genügend qualifiziertes Personal zu verfügen, ist – wie so oft– eine vorausschauende Planung nötig. Nicht nur Fragen nach der Anzahl der benötigten Mitarbeiter, sondern vor allem nach der benötigten Qualifikation, können ihm Vorfeld geklärt werden. Der ermittelte Bedarf kann dann auf unterschiedlichen Wegen gedeckt werden.

Wie aktuell und brennend dieses Thema zurzeit ist, zeigte eine kurze Erhebung nach dem Ende des Vortrags von Professor Wölfle: Auf die Bitte nach einem Handzeichen, wer gerade aktuell nach Personal sucht, gingen so gut wie alle Hände nach oben.

Das gesamte wiko Team dankt Herrn Professor Wölfle für diesen sehr informativen und aktuellen Vortrag.

Ein Handout zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Ein intelligentes Dokumentenmanagementsystem ist mehr als nur eine Ablage

Jeder weiß, wie wichtig Dokumente sind, vor allem dann, wenn man sie nicht im Zugriff hat. Ob Verträge, Protokolle, Abstimmungen, Berichte oder e-Mails: Die Suche erfordert einen erheblichen zeitlichen Aufwand, wenn man nicht auf ein verlässliches System zugreifen kann.

Wo ist der Vertrag, welche ist die neueste Version und welche Aufgaben sind bereits erledigt und welche stehen noch aus? Diese und ähnliche Fragen sowie die damit verbundenen Suchen und Nachfragen rauben einen viel zu großen Teil unserer Arbeitszeit.

Simon Siefert, Leiter der wiko Softwareentwicklung, stellte als Lösung die Neu- und Weiterentwicklung des wiko Dokumentenmanagementsystems vor. Der gesamte Lebenszyklus eines Dokuments oder einer Datei von der Erfassung über die Verwaltung, Bearbeitung, Verteilung bis zur Archivierung wird mit wiko DMS ein praxisorientierter Modul bereitgestellt, das für die Aufgaben eines Planungsbüros optimiert ist.

Die einfache, automatisierte Erfassung und Verschlagwortung führt alle Informationen eines Projektes oder Prozessen zusammen. Diese Bündelung führt zu einer schnelleren Bearbeitung und besseren Übersicht.

Die Einbindung der Eingangs- als auch Ausgangsmails mit allen Anhängen macht die Vorgänge und Prozesse vollständig und transparent. Wiko DMS schafft damit die Sicherheit, die alle Mitarbeiter brauchen.

Ein Handout zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Software-Integration: Die Integration der Diamant Finanzbuchhaltung in wiko

Der große Wunsch alle Verantwortlichen in Planungsbüros ist eine Software-Lösung, die alle Anforderungen des gesamten Unternehmens erfüllt. Diesem Wunsch ist wiko jetzt ein gutes Stück näher gekommen: Durch die Vollintegration der Diamant Software kann wiko jetzt auch Finanzbuchhaltung.

Sehr anschaulich stellte Herr Roland Mattmüller das Ineinandergreifen von wiko und Diamant an Hand der Beispiele Eingangs- und Ausgangsrechnungen vor. wiko als führendes System liefert alle nötigen Informationen automatisiert an die Finanzbuchhaltung, die wiederum alle relevanten Daten an wiko zurückgibt.

Wenn Sie weitere Informationen zur Vollintegration der Finanzbuchhaltung wünschen, melden Sie sich bitte hier.

BIM – mehr als nur ein Trend: Die Auswirkungen von BIM auf die Unternehmensprozesse im Planungsbüro

Kaum ein Thema treibt zurzeit die Verantwortlichen in Planungsbüros so sehr um, wie die Diskussionen, Veranstaltungen und Meinungen zum Thema BIM.  Deshalb kann hier sowohl in Bezug auf das Thema als auch – und insbesondere – in Bezug auf den Referenten Herrn Johannes Meiners von HPP Architekten von einem echten Highlight gesprochen werden.

Herr Meiners verstand es, das sehr komplexe Thema anschaulich und verständlich zu vermitteln. Damit vermittelte Herrn Meiners einen fundierten und interessanten Eindruck von den Möglichkeiten, aber auch von den Grenzen dieses neuen Ansatzes.

Gerade bei der Zusammenarbeit von großen Projekten und vielen zusammenarbeitenden Projektbeteiligten kann BIM eine große Hilfe bieten. Allerdings sind viele Bereiche noch im Fluss und noch nicht klar strukturiert und definiert. Daraus resultiert manchmal auch eine gewisse Skepsis, die erst durch verbindliche Vereinbarungen und klare Regelungen überwunden werden kann.

Anhang des großen Projekts „Überseequartier“ in Hamburg, das HPP unter Verwendung von BIM federführend leitet, zeigte Herr Meiners auf, wie BIM für die Zusammenarbeit genutzt wird und welche Verbesserungspotentiale möglich sind.

Alles, was Recht ist: Die neue Vergabeordnung – Was ändert sich für Planungsbüros?

Gesetze schaffen Klarheit: Diese Leitlinie ist sicher grundsätzlich richtig. Dass dies nicht immer vollständig gelingt, weiß allerdings auch jeder. Ganze Heerscharen von Juristen ernähren sich davon, dass Sie zu ein- und demselben Gesetz ganz unterschiedlicher Meinung sind. Das dies auch in Bezug auf die neue Vergabeordnung so ist, zeigte uns Herr Rechtsanwalt Karsten Meurer eindrücklich auf.

Grundsätzlich wurden die Vergabeverfahren in einem europäischen Rahmen vereinheitlicht. Deshalb wurden verschiedene Vorschriften neu eingeführt und das Vergaberecht geändert. Das Ziel der Änderungen ist eine Vereinfachung, Effizienzmehrung und Flexibilisierung des bisherigen Verfahrens. Damit soll die Teilnahme an Vergabeverfahren für kleine und mittlere Unternehmen erleichtert werden. Dabei wird die elektronische Kommunikation zur Regel.

Herr Meurer klärte uns zu Anwendungsbereichen, Vergabearten, Schwellenwerte und viele weitere Sachverhalte, aber auch zu besonderen Methoden und Ausnahmen auf.

Es gelang ihm trotz hoher Komplexität und Umfangs des Themas, uns unterhaltend mit den Neuerungen vertraut zu machen.

Ein Handout zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Mobile Baustellendokumentation: Einheitliche und automatisierte Prozesse auf der Baustelle & im Büro

Die neue Kooperationspartnerschaft von wiko und datengut bietet eine mobile Baustellendokumentation, die gleich bei der ersten Vorstellung auf hohes Interesse stieß. Neben der Mängelerfassung mit Verortung auf dem Bauplan, einem Bautagebuch, Planverwaltung und Aufgabenworkflow, sind mit dieser mobilen Lösung alle Adressinformationen und Dokumente jederzeit griffbereit verfügbar.

In der „digitalen Bauakte“ werden alle Informationen eines Bauvorhabens (Verträge, Bescheinigungen, Rechnungen, Bürgschaften, Fotos, Pläne, Mängel) projektspezifisch abgelegt, mit dem dazugehörigen Geschäftsvorgang verknüpft und revisionssicher archiviert. Damit wird eine umfassende Grundlage zur schnellen abteilungs- und standortübergreifenden Zusammenarbeit geschaffen. Durch die Online-/Offline-Verfügbarkeit der Bauakte können alle berechtigten Personen an unterschiedlichen Standorten jederzeit auf die jeweiligen Daten parallel zugreifen und bearbeiten.

Baustellengeschehnisse, Störungen und Mängel können mit dieser neuen Lösung direkt vor Ort online über den Browser oder auch offline via iPad erfasst, mittels Pin auf dem digitalen Bauplan markiert und mit Fotos sowie Notizen verknüpft werden. Im Hintergrund werden Folgeprozesse, wie z. B. die Erstellung und der Versand von Behinderungsanzeigen, angestoßen. Die erfassten Abweichungen werden samt Plänen, Fotos und Vermerken in der digitalen Bauakte projektspezifisch archiviert. Der aktuelle Bearbeitungsstand lässt sich jederzeit nachvollziehen. Baustellen jeglicher Größenordnung können so schnell und vollständig dokumentiert werden. Kostenintensive Doppelarbeiten und Übertragungsfehler werden vermieden. Dadurch wird das Nachtragsmanagement verbessert und der Deckungsbeitrag erhöht.

Wenn Sie weitere Informationen zur Integration der „mobilen Bauakte“ wünschen, melden Sie sich bitte hier.

Projektreview

Ein Handout zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Wir hoffen, wir konnten Ihre Erwartungen erfüllen. Wenn nicht, sagen Sie uns, was gefehlt hat, damit wir es nächstes Jahr besser machen können.

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